Neuer Geschäftsführer bei Lesjöfors: „2020 hält Herausforderungen und Chancen für uns bereit“

2020-02-15 Im 2019 wurde der Markt von Lesjöfors gleich durch mehrere externe Faktoren stark beeinflusst. Ein allgemeiner Rückgang in der Automobilbranche, die Unsicherheit rund um den Brexit und der Handelsstreit zwischen den USA und China sind hierfür nur ein paar Beispiele. Um sich für die Zukunft zu rüsten, hat Lesjöfors große Investitionen in die Gesellschaften des Konzerns getätigt und dazu gleich mehrere hochrangige Federunternehmen übernommen. Lesen Sie, wie Ola Tengroth die Marktentwicklung sieht:
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2019 geht als ereignisreiches Jahr in die Geschichte von Lesjöfors ein. Während die Weltwirtschaft einen deutlichen Abwärtstrend verzeichnete, gab es für viele Lesjöfors-Gesellschaften erfolgreiche Kooperationen und mehrere interessante Innovationen im Federbereich. Zu den Projekten, die in puncto Volumen oder Umsatz nicht unbedingt die herausragendsten waren, die aufgrund ihrer innovativen Art aber dennoch erwähnenswert sind, gehört zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Haldex, bei der gleich mehrere von Lesjöfors‘ Gesellschaften den führenden Lkw-Hersteller mit Federn und Stanzteile für die Weiterentwicklung einer Scheibenbremse belieferten. Weitere Beispiele sind die Projekte mit Blattfedern und federnden Clips für Hövding, den Airbag für Radfahrer, und mit neuartigen superdynamischen Zugfedern für Trampoline der nächsten Generation.

Umfassende Kompetenz im gesamten Federbereich
Die Federkompetenz in unserem Konzern ist breit gefächert und reicht tief. Ein Beispiel hierfür ist der Bereich Fahrzeugfedern, in dem unsere Experten das Know-how pflegen und erweitern – zum Vorteil unserer Kunden. Außerdem sind wir sehr darauf bedacht, unsere gebündelte Kompetenz intern auf all unsere Gesellschaften zu übertragen. Aus diesem Grund vertiefen wir uns einmal im Jahr in das Thema Federtechnologie. Einige Gesellschaften veranstalten auch regelmäßig Kundenschulungen zum Thema Federkonstruktion.

Optimierte Fertigung dank Millioneninvestitionen
Dank unserer günstigen Finanzsituation konnten viele Lesjöfors-Unternehmen mehrere große Investitionen in neue Maschinen und größere Räumlichkeiten tätigen. Investitionen in China in Umwelt, Sicherheit und Produktionsanlagen haben die Fertigung deutlich optimiert. Auch in Großbritannien wurden Millionen  in hochmoderne Technologie investiert, und im dänischen Tinglev konnte die Kapazität  dank einer neuen Hochgeschwindigkeitsmaschine für Druckfedern erhöht werden.

Übernahmen erweitern die Kapazität zusätzlich
Weitere erfreuliche Neuigkeiten für den Lesjöfors-Konzern ist der beträchtliche Kompetenz- und Kapazitätszuwachs durch die Übernahme der Unternehmen Tribelt und De Spiraal in den Niederlanden, die Federn und Drahtkomponenten für die Industrie bzw. für industrielle Förderbänder fertigen. Auch die Akquisition von Metrol Springs in Großbritannien stärkt unsere Stellung als einer der weltweit führenden Federhersteller.  

Herausforderungen und Chancen im Jahr 2020
Wir sehen Anzeichen dafür, dass der Abwärtstrend bereits in den ersten Monaten des Jahres 2020 die Talsohle erreicht, unter anderem weil hinsichtlich des Brexit und des Handelsstreits zwischen den USA und China mehr Klarheit herrscht. Das Coronavirus verursacht kurzfristig Störungen – sowohl bei unseren eigenen Produktionsstätten in China als auch durch Unterbrechungen in der Lieferung aus dieser Region.
Dank größerer Investitionen und wichtiger struktureller Änderungen sind wir für einen Aufschwung gut gerüstet. Preisdruck und Konsolidierung im Markt werden von uns auch weiterhin einen starken Fokus auf Produktivitätssteigerungen abverlangen. In einigen der bestehenden Segmente unseres Geschäftsbereichs Industrie gibt es gute Voraussetzungen für eine Erhöhung des Marktanteils. Die kundenseitige Konsolidierung im Bereich Automotive war und ist eine Herausforderung. Wir sind hier aber so gut aufgestellt, dass auch hier eine volumen- und anteilsmäßige Steigerung möglich ist.
Uns bieten sich viele neue und interessante geschäftliche Chancen, nicht zuletzt durch die beiden Übernahmen von Metrol und Tribelt/De Spiraal. 2020 liegt ein wichtiger Fokus darauf, diese Chancen zu nutzen.  

Ola Tengroth
CEO Lesjöfors-Konzern

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